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E-Autos verdienen Geld

Seitdem über eine großflächige Verbreitung von Elektroautos gesprochen wird, schwingt immer wieder eine Vision mit: Das Elektroauto wird Teil eines intelligenten Stromnetzes und hilft, das Netz zu stabilisieren und Erträge zu erwirtschaften – die sogenannte "Vehicle-to-Grid"-Technologie, V2G abgekürzt.

Skeptiker verbreiteten eher die gegenteilige Ansicht: Werden massenhaft Elektroautos gleichzeitig geladen, überlastet das die Netze. Ein Pilotprojekt soll nun die Kritiker widerlegen und die Vision wahr werden lassen. Die Idee: Die Batterie eines am Markt verfügbaren Serienfahrzeuges dient, sobald es an die speziell entwickelte Ladesäule angeschlossen ist, als Energiespeicher und -quelle. Als Teil der Primärregelleistung nimmt das E-Auto innerhalb von Sekunden überschüssige Energie aus dem Stromnetz auf oder speist sie ein, je nach Bedarf. Die schnelle Reaktionsfähigkeit wird von den Übertragungsnetzbetreibern entlohnt, weil damit das Stromnetz stabil gehalten wird.

Im ersten Testbetrieb hat das Fahrzeug eine Woche lang acht Kilowatt Leistung angeboten und damit 20 Euro verdient. Die Summe erscheint auf den ersten Blick niedrig. Doch bei 50 Wochen wären es 1.000 Euro, rechnet das Projektteam vor. Damit dürfte die benötigte Jahresstrommenge, die ein E-Auto verfährt, mehr als gedeckt sein.

Bis aus der Premiere ein Alltagsgeschäft für jeden Fahrer eines Elektroautos wird, dürfte es noch ein paar Jahre dauern. Die Preise für die Ladetechnik als auch regulatorische Hürden bilden noch Hindernisse. Doch im gewerblichen Bereich, wo größere Flotten im Einsatz sind, könnte V2G früher angewendet werden.
 

Credit: Grid: The Mobility House


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Grid: The Mobility House


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