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Alternative zu Tropen-Kautschuk

Die weiße Pflanzenmilch im Löwenzahn klebt: Sie enthält Kautschuk. Ein deutscher Reifenhersteller will sich dies zunutze machen und künftig Kautschuk für Autoreifen aus Löwenzahnwurzeln statt ausschließlich aus tropischen Kautschukbäumen gewinnen. Naturkautschuk ist heute v.a. noch für Lkw-Reifen sowie Winterreifen für Pkw unerlässlich.

Als Rohstoff dient eine spezielle Löwenzahn-Art, die kleiner ist, aber einen viel höheren Kautschukgehalt besitzt als die herkömmliche Pflanze. Inzwischen sei der Löwenzahn züchterisch so optimiert worden, dass der Gehalt an Inhaltsstoffen stabil ist. Schon bei den ersten Experimenten zeigte sich, dass der Kautschuk so gut ist wie vom Kautschukbaum.

Ziel ist ein Ertrag von einer Tonne Kautschuk pro Hektar – das entspricht dem auf Kautschukplantagen. Im Labor werden die Wurzeln in Mühlen zerquetscht, wobei der Kautschuk ausgewaschen wird, ohne dass giftige Lösungsmittel nötig seien. Die Rückstände können in die Biogasanlage gehen oder zu Bioethanol verarbeitet werden. An dem Projekt haben u.a. Wissenschaftler der Universität Münster und des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie gearbeitet.
 

credit: pixabay


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pixabay


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