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Crashtest: E-Autos brennen weder heftiger noch öfter

Im Rahmen eines Verkehrsunfallforschungsprojekts von Dekra und der Universitätsmedizin Göttingen zerstörten die Mitarbeiter des Crashcenters ein voll aufgeladenes gängiges Elektrofahrzeug in einem Extremszenario – im Frontal- und Seitencrash gegen einen Pfahl.

In ersten Tests unter NCAP-Bedingungen hatte das Fahrzeug keine Brandneigung gezeigt. Daher wurde für die weiteren Untersuchungen das Tempo deutlich erhöht. Mit 75 Stundenkilometern im Seitenaufprall und 84 Stundenkilometern beim Frontalcrash erreichten die Forscher Geschwindigkeitsregionen, bei denen die Fahrzeuginsassen trotz aller Sicherheitstechnik keine realistische Überlebenschance mehr besitzen. 

Die Hochvolttechnik jedoch zeigte sich unbeeindruckt. Trotz massiver Beschädigung der Akkupacks – gerade beim Seitenaufprall – entzündeten sich diese nicht. Die verbauten Temperatursensoren in den Fahrzeugen meldeten keine Erwärmung. Die Sicherheitsabschaltung des Hochvoltantriebs funktionierte einwandfrei. Dennoch sei es wichtig, so die Forscher, dass Feuerwehren sich bereits vor dem dennoch möglichen Einsatzfall mit der neuen Technologie befassen, um Unsicherheiten vorzubeugen.
 


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