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„Active Noise Cancellation“ im Auto: Ruhe bitte!

Störende Geräusche kann man durch den großzügigen Einsatz von Dämmmaterial abschirmen – oder man arbeitet mit Gegenschall. Die Active Noise Cancellation (ANC) hält auch im Auto Einzug.

Dazu werden im Innenraum mehrere Mikrofone und Lautsprecher verteilt. Diese erkennen die störenden Geräusche in der Umgebung, zum Beispiel die Geräusche von Motor, Getriebe oder Klimaanlage. Der Computer errechnet den benötigten Gegenschall, der schließlich vom Lautsprecher erzeugt wird. Im Ohr treffen der störende Schall und der neu erzeugte Gegenschall aufeinander und heben sich quasi auf. Dem erwünschten Schall, zum Beispiel der Lieblingsmusik, wird dagegen der Einlass ins Ohr gewährt – allerdings kann die Qualität darunter etwas leiden. Das hängt vor allem davon ab, wie aufwendig – und in der Regel teuer – das System ist.

Die Forscher gehen inzwischen aber schon einen Schritt weiter und wollen mit der sogenannten RNC („Road Noise Control“) zum Beispiel auch Abrollgeräusche der Räder oder das Rumpeln des Fahrwerks beseitigen. Neben zahlreichen Mikrofonen sollen hier unter anderem auch die Daten von Beschleunigungssensoren zum Einsatz kommen, um etwa Aussagen über die Entwicklung des Geräusches treffen und den nötigen Gegenschall möglichst präzise und schnell berechnen zu können.

Die Technologie bietet der Automobilindustrie neue Möglichkeiten: Lassen sich störende Geräusche durch ANC oder RNC reduzieren, könnte eventuell auf Dämmmaterial, das Geld kostet und Gewicht ins Auto bringt, verzichtet werden. Außerdem ist es vielleicht schon in naher Zukunft möglich, dass Fahrer und Beifahrer unterschiedliche Musik hören können, ohne dass einer dafür Kopfhörer aufsetzen muss. Erste Prototypen können schon heute überzeugen und in wenigen Jahren dürfte die Technik wohl in Serie gehen.

 

Fotocredit: Audi


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