Hödlmayr Logistics Austria hat mit der Salzburger Firma LuPower die Arbeitsgemeinschaft Alternative Antriebstechnik (AAT) gegründet. In Schwertberg, der Firmenzentrale von Hödlmayr, wird die AAT nun für alle Fahrzeuge und Maschinen Umbauten auf Erd- und Biogas-Antrieb anbieten – für PKW und Lkw, für Traktoren, Kleintransporter, Busse, Land-, Forst- und Baumaschinen.
„Österreich war immer ein Vorreiter beim Grünen Denken. Als österreichischer Leitbetrieb können wir etwas in Bewegung bringen und notwendige Innovationen setzen“, sagt Firmenchef Johannes Hödlmayr über seine Beweggründe. „Nur so können wir die Leute motivieren, mehr für die Umwelt zu tun.“
LuPower ist in der AAT für Forschung und Entwicklung zuständig. Hödlmayr, der als Komplettdienstleister für die Autoindustrie über bestes Know-how für Fahrzeugumbauten verfügt, wird den Einbau der Technikkomponenten sowie TÜV, Typisierung und Abhol- und Zustelllogistik der Fahrzeuge für die Kunden abwickeln. Die Umbaukosten für Pkw betragen 5.000 – 9.000 Euro. Bereits ab 15.000 Fahrkilometern würde sich der Umstieg auf Bio- oder Erdgas rechnen. Beim Dieselmotor wird Erd- bzw. Biogas je nach Leistungskurve beigemischt und so der Dieselanteil deutlich zurückgenommen. Das senkt Treibstoffkosten und CO2-Ausstoß auch bei den LKW, ohne deren Leistung zu verringern. „Es gibt keinen Leistungsverlust bei den Lkw und fast keine Einschränkung bei der Reichweite“, erklärt Hödlmayr. Auch die Winterkälte sei, anders als beim Biodiesel, kein Problem.
Hödlmayr hat selbst bereits Lkw auf den Bioantrieb umgestellt. Er lobt die Unterstützung durch die OÖ Ferngas. Wenn es viele Nutzer gäbe, könnte es eine Preisgarantie der OÖ Ferngas geben, um den Preisvorteil abzusichern.
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