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Zeitbühne, Juli 2008


Die Zukunft der Mobilität für Wirtschaft und Bevölkerung. Die Wirtschaft befindet sich in den nächsten Jahrzehnten mehr denn je in einem immer schneller werdenden Wandel.

Um den oö. Betrieben in einem zunehmenden Veränderungsprozeß als kompetenter Partner zur Seite zu stehen, hat die Wirtschaftskammer OÖ das Projekt „Zukunft Wirtschaft“ gestartet. Johannes Hödlmayr MBA, Obmann der Sparte Transport und Verkehr OÖ, über dieses Projekt.

Eines der zwölf Themen dieses Zukunftsprogrammes beschäftigt sich mit der Verkehrsinfrastruktur und der Mobilität. „Der Verkehr betrifft uns alle. Er ist täglicher Gegenstand medialer Diskussionen und Auseinandersetzungen. Praktisch jeder ist täglich privat unterwegs und auch Unternehmen sind ohne tägliche Mobilität nicht denkbar, sei es von Personen oder Gütern. Mit den entwickelten Visionen, Zielen und Maßnahmen soll Oberösterreichs starke Position im zusammenwachsenden Europa und im globalen Wettbewerb weiter verbessert werden“, unterstreicht Johannes Hödlmayr die brennende Aktualität dieses Themas. Dazu wurden wesentliche Einflußfaktoren analysiert und Empfehlungen dazu erarbeitet:
- Mobilitätsnachfrage
- Mobilitätskosten
- Individualisierung der Mobilität
- Kapazität der Verkehrsinfrastruktur
- Raumordnungs- und Siedlungsstruktur
- Mobilitätsbewußtsein
- Innovation


Hervorragende Ausgangssituation

Mit dem Fall des Eisernen Vorganges rückte Oberösterreich von einer wirtschaftlichen Rundlage ins Zentrum Europas. An einem Tag erreicht man ganz Deutschland, die Schweiz, den gesamten oberitalienischen Wirtschaftsraum, Ungarn, Tschechien, Polen, die Adriahäfen, Slowenien und den größten Teil des Balkans.
Österreichs Exportanteil am BIP lag 2006 über 56 Prozent. In Oberösterreich werden 6 von 10 Euro im Ausland verdient. Um diese Güter zu transportieren, bedarf es einer gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur.

Die konkreten Ziele
  • Infrastruktur aller Verkehrsträger bedarfsgerecht ausbauen: Strassen und Autobahnen, Schienennetz, Wasserstraße Donau, Flughafen Linz
  • Technologien und Innovation in allen Bereichen forcieren: in der Verkehrsinfrastruktur, in der Fahrzeugtechnik, in der Güterlogistik und auch im öffentlichen Personen-Nahverkehr.

Das Spannungsfeld

- Verknappung der Infrastrukturkapazitäten
- Verteuerung der Energie
- Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung
- Restriktive ordnungspolitische Eingriffe speziell gegen den LKW
Foto: Hödlmayr Logistics Austria GmbH


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